Schalungstechnische Herausforderung mit Systemteilen gelöst
Der Brückengrundriss beschreibt eine gegenläufi ge S-Kurve. In Baurichtung betrachtet geht die Linkskurve mit 450 m Radius über Klothoiden in eine Rechtskurve mit 600 m Radius über. Dabei ändert sich das Quergefälle von +7 % auf -6 %. Der Überbau wurde in acht Betonierabschnitten mit 38 m bis 85 m Länge hergestellt
Bei der Schalungsplanung berücksichtigten die PERI Ingenieure außerdem 2 m hohe Anvoutungen im Pfeilerbereich, die eine entsprechend um 2 m tiefer gelegene Lage des Vorschubträgers erforderten. Durch die Zweiteilung der Gespärreeinheiten ließen sich diese einfach an die Höhensprünge anpassen. Die Baustelle war durch die integrierten MULTIPROP Stützen in der Lage,die kontinuierlichen Geometrieänderungen aufgrund der wechselnden Querneigung ohne aufwändige Umbauarbeiten berücksichtigen zu können.
Zur Anpassung im Grundriss sah die PERI Lösung eine Zwischenebene auf dem Vorschubträger vor, die ein exaktes, horizontales Positionieren der Schalungseinheiten sowie einen vertikalen Ausgleich erlaubte. Zur Aufnahme der Horizontal- und Vertikallasten wurden ausreichend Fixierungsmöglichkeiten für Spindeln und SRU Stahlriegel vorgesehen.
„Mit gegenläufiger Linienführung, wechselndem Quergefälle und unterschiedlichen Querschnittshöhen stellte dieses Brückenprojekt eine große schalungstechnische Herausforderung dar. PERI bot uns die Zeit und Kosten sparende Lösung, mit nur einem System den gesamten Überbau mit allen Verwindungen herstellen zu können. Durch den Einsatz der MULTIPROP Stützen in den Gespärren ließ sich ein mehrfaches Umbauen der Überbauschalung vermeiden. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.“